Bürgerinformationen

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Hier haben wir wissenswerte Informationen für Sie gebündelt und zusammengetragen.
Bild "Info": Tony Hegewald / pixelio.de
Banner "Machen, was wirklich zählt?.": Bayer. Landesfeuerwehrverband e. V.

Viele freuen sich wieder über die warmen und sonnenreichen Tage im Frühjar und Sommer, welche uns nun wieder bevorstehen. Doch mit anhaltend trockener Witterung steigt auch die Waldbrandgefahr an.
Für Waldbesucher und Waldbesitzer ist mit zunehmender Waldbrandgefahr besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit Feuer und im Wald entscheidend.
Bereits scheinbar alltägliche Situationen entwickeln sich hier unter Umständen schon zum Risiko:
Heiße Fahrzeugteile wie Katalysatoren können trockenes Gras entzünden, oder aber auch leere Flaschen sowie Scherben wie ein Brennglas wirken und damit trockenes Gras in Brand versetzen. Auch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe kann einen Waldbrand auslösen.
Besonders betroffen sind ländliche Regionen mit trockenen Waldbeständen sowie Gebiete mit wenig Niederschlag.
Im Vergleich mit einigen anderen, meist kiefernreichen Bundesländern, brennt es in Bayern verhältnismäßig selten. Die Waldbrände in den vergangenen Jahren haben aber gezeigt, dass auch in Bayern Großbrände möglich sind, die teilweise nur schwer gelöscht werden können.
Waldumbaumaßnahmen in Misch- oder Laubwälder, Überwachungsflüge sowie umsichtiges Verhalten von Waldbesuchern und -besitzern können das Waldbrandrisiko zwar senken, jedoch insbesondere in Trockenzeiten, nie ganz verhindern. Daher sind Verhaltensregeln zur Verhinderung von Bränden oder deren Ausbreitung bereits von vornherein besonders wichtig. Die Präventionsvorschriften (Art. 17 des Bayerischen Waldgesetzes) sind dabei zwingend zu beachten! Ein Beispiel: Das Verbot offener Feuer (z. B. Verbrennen von Reisig, Grillen, Rauchen von Zigaretten) näher als 100m vom Wald entfernt. Vielfach ist fahrlässiges Verhalten von Waldbesuchern Ursache für die Entstehung von Waldbränden.
Bei erhöhter Waldbrandgefahr beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte unbedingt folgende Hinweise:
=> In den Wäldern gilt für Waldbesucher Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober.
=> Werfen Sie beim Autofahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster.
=> Entzünden Sie im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) kein offenes Feuer.
=> Parken Sie Ihren PKW nicht auf trockenem Gras, da es sich am heißen Katalysator entzünden kann.
=> Lassen Sie keinen Müll liegen. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, denn Leere Flaschen oder Scherben können wie ein Brennglas wirken und damit trockenes Gras in Brand versetzen.
=> Melden Sie Waldbrände mit möglichst genauer Ortsangabe sofort an die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112.
=> Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge bei ihrem Einsatz nicht behindert werden.
Diese Verhaltensreglen sollten übrigens nicht nur bei erhöhter Waldbrandgefahr, sondern stets und das ganze Jahr über beachtet werden. Helfen auch Sie mit, die Entstehenung und die Gefahr von Waldbränden schon unmittelbar im Vorfeld einzudämmen und somit zu verhindern!
Weiterführende aktuelle Links:
Karte des DWD mit dem tagesaktuellen Waldbrandgefahrenindex - Hier klicken
Karte UFZ Dürremonitor: Hier klicken
Karte Bayerischer Walddürremonitor: Hier klicken
Quellenangaben: Bayerischer BauernVerband, Bayerisches Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
Bildquelle Waldbrand: Lizenzfrei by ClipDealer
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Nachfolgend haben wir wichtige Telefonnummern für Sie aufgeführt, welche Sie im Not- und Bedarfsfall anrufen können.
| > Feuerwehr |
112 |
| > Rettungsdienst/Notruf | 112 |
| > Polizei | 110 |
| > Ärztlicher Bereitschaftsdienst | 116 117 (Info) |
| > Giftnotruf | (0 89) 1 92 40 |
| > Krankenhaus Freising | (08161) 24 30 00 |
| > Krisendienst Psychiatrie Oberbayern | 0800 655 3000 (Info) |
| > Apothekennotdienst-Hotline | Festnetz: 0800 00 22833 / Mobiltelefon unter 22833 (Info) |
| Weitere nützliche Telefonnummern: | |
| >Telefonseelsorge | 0800 1110111 oder 0800 1110222 (Info) |
| > Elterntelefon | 0800 111 0 550 (Info) |
| > Kinder- und Jugendtelefon | 116 111 (Info) |
Hinweis: Im akuten Notfall wählen Sie bitte stets die 112!

Wie Sie einen richtigen Notruf absetzen und im Ernstfall Erste Hilfe leisten, können Sie den nachfolgenden Informationen entnehmen. Im Notfall steht Ihnen der Defibrillator der Abenser Vereine im Feuerwehrhaus zur Verfügung. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter der Rubrik "Defibrillator". Sollte dieser ausnahmsweise vorübergehend nicht erreichbar sein, finden Sie den nächsten Defibrillator beim Getränkemarkt Thumann in Dellnhausen. Informationen hierüber finden Sie auf der Homepage des Dellnhauser Dorfvereins e. V.: >Zur Homepage
Bild Telefon by Rainer Sturm / pixelio.de
Auch Sie können im Notfall Erste Hilfe leisten und damit Leben Retten. Nachfolgend zeigen wir Ihnen nochmals kurz die einzelnen Schritte auf:
1. Prüfen
Ist die Person ansprechbar? – Sprechen Sie die Person direkt an: „Hallo, können Sie mich hören?“ und fassen Sie die Person an (z. B. Schütteln, leichter Schmerzreiz).
Wenn keine Reaktion erfolgt und die Person kaum oder gar nicht atmet:
2. Rufen
Wählen Sie sofort die europaweite Notrufnummer 112. Wie Sie einen Notruf richtig absetzen, können Sie hier auf dieser Seite sehen.
Bitte legen Sie erst dann auf, wenn der Leitstellendisponent keine weiteren Fragen mehr hat.
3. Drücken
Beginnen Sie nun sofort mit der Wiederbelebung, lassen Sie keine Zeit verstreichen.
Legen Sie Ihre Hände übereinander und mit den Handballen nach unten auf die Mitte des Brustkorbs der hilfsbedürftigen Person. Die richtige Position befindet sich in Höhe der Brustwarzen. Der Oberkörper sollte nach Möglichkeit frei sein.
Drücken Sie mit einer Geschwindigkeit von 100 Mal pro Minute sehr fest auf den Brustkorb. Am besten 5 cm tief. Halten Sie dabei die Arme gestreckt um Kraft zu sparen.
Machen Sie solange weiter, bis der Rettungsdienst übernimmt. Sind mehrere Personen anwesend, die helfen können, wechseln Sie sich nach spätestens 3 Minuten ab. Dabei dürfen keine Pausen entstehen.
Wenn sich ein Defibrillator in der Nähe befindet, können sie diesen zusätzlich nutzen. Folgen Sie dann den Anweisungen des Defibrillators. Standorte von Defibrillatoren sind durch nachfolgend abgebildete Schilder gekennzeichnet:

Der Defibrillator der Abenser Vereine befindet sich im Feuerwehrhaus (Standort: Holzhofer Weg 2, OT Abens, 84072 Au i. d. Hallertau). Mehr Infos hierzu finden Sie auf unserer Internetseite unter "Defibrillator". Sollte dieser im Ausnahmefall nicht erreichbar sein, so finden Sie den nächsten Defibrillator im Ortsteil Dellnhausen, Sünzhauser Str. 12, 84072 Au i. d. Hallertau beim Getränkemarkt Thumann. Informationen hierzu finden Sie hier: >Zur Homepage des Dellnhauser Dorfvereins e. V.
Nachfolgendes Video zeigt Ihnen die genannten Schritte der Ersten Hilfe nochmals anschaulich:
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Und hier sehen Sie, wie Sie einen Defibrillator verwenden:
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Helfen ist einfach! Jeder kann Leben Retten!
Weitere Infos finden Sie auch unter www.wiederbelebung.de.

Der richtige Notruf - "Die fünf W Fragen":
1. Wo ist das Ereignis?
Geben Sie den Ort des Ereignisses so genau wie möglich an (z.B. Stadtteil, Straße, Hausnummer, Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung, Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen).
2. Was ist geschehen?
Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen (z.B. Unfall, Brand, Explosion, Ein-/Absturz, Zusammenstoß).
3. Wie viele Betroffene?
Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die Verletzungen.
4. Welche Verletzungen/Erkrankungen liegen vor?
Beschreiben Sie, welche Verletzungen/welche Erkrankungen vorliegen (z.B. Brüche, starke Blutungen, Amputationen, Atemstillstand, Brustschmerzen).
5. Warten auf Rückfragen!
Legen Sie nicht gleich auf, der Mitarbeiter in der Leitstelle benötigt von Ihnen vielleicht noch weitere Informationen.
Einen Notruf absetzen, das ist kinderleicht - das können auch Sie...
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Am 29. Februar 2020 ist das neuartige Coronavirus (COVID-19) erstmals bei einem Bürger aus dem Landkreis Freising nachgewiesen worden. Seither beherrscht die Pandemie das Geschehen im Landkreis und betrifft somit auch die Bürger*innen vor Ort. Alle wichtigen Informationen zur Coronapandemie finden Sie laufend auf der Internetseite des Landkreises Freising:
>Zur Homepage des Landkreises Freising