Bürgerinformationen

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577039 web R K by Tony Hegewald pixelio.de

 

 

Hier haben wir wissenswerte Informationen für Sie gebündelt und zusammengetragen.

Bild "Info": Tony Hegewald / pixelio.de
Bild "Stell Dir vor, es brennt und keiner kommt.": Bayer. Landesfeuerwehrverband e. V.

810374 web R K B by Th. Reinhardt pixelio.de

Sie gehören zum Sommer wie Eis und kalte Getränke. Doch viele Menschen geraten in Panik, wenn Wespen, Hummeln und Hornissen in ihre Nähe geraten oder gar ein ganzes Insektenvolk im Wohnumfeld Quartier bezieht. Besonders im Spätsommer, also von August bis Anfang Oktober, treten Wespen gehäuft auf und werden oft lästige Besucher am Kaffeetisch auf der Terrasse.
In Frage kommen dafür nur zwei Wespenarten: Die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Beide Arten bilden große Staaten mit hohem Kalorienbedarf, die den Besuch in der menschlichen Umgebung notwendig machen.

Werden Sie nicht nervös, sondern bewahren Sie Ruhe!

Wespen sind von natur aus weder aggressiv noch stechwütig. Jedoch beweisen sie sich als wehrhaft gegenüber Erschütterungen und hektischen Abwehrbewegungen. Die Tiere verteidigen sich und ihren Nachwuchs – notfalls auch mit dem Stachel.

Wir haben hier für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, damit es erst gar nicht zu unliebsamem Kontakt kommt:

  • Decken Sie offene Speisen im Freien ab – die Tiere werden sonst vom Duft angelockt.
  • Vermeiden Sie hektische Bewegungen! Hautflügler sind äußerst kurzsichtig und fliegen nahe an Sie heran, ohne Ihnen gleich etwas tun zu wollen.
  • Laufen Sie nicht barfuss über den Rasen! Wespen suchen dort häufig nach Nahrung, aber auch Bienen und Hummeln halten sich dort bei der Blütensuche auf.
  • Gerade Kinder sollten süße Getränke im Freien nur aus verschlossenen Gefäßen mit einem Strohhalm trinken.
  • Lenken Sie die Wespen durch entfernte Nahrungsquellen von Ihrer Terrasse ab.
  • Den Geruch von Zitronenscheiben gespickt mit Gewürznelken mögen Wespen überhaupt nicht.

Wenn Sie trotzdem gestochen wurden…

Beruhigen Sie sich: der altbekannte Spruch „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd“ ist schlichtweg Unfug. Stiche von Hornissen, Wespen, Hummeln und Bienen unterscheiden sich in der Wirkung kaum voneinander: Sie sind zwar schmerzhaft, bei Menschen ohne Allergien in der Regel aber ungefährlich und bedürfen keiner besonderen Therapie.

  • Kalte Umschläge oder Eisbeutel lindern den Schmerz.
  • Bei Stichen in Mund oder Hals ist jedoch wegen Erstickungsgefahr sofort ärztliche Hilfe zu rufen! Im Ernstfall wählen Sie hier die Notrufnummer 112!
  • Bei bekannter Allergie sollten Sie sich vor Beginn der Flugsaison individuell von Ihrem Arzt beraten lassen.

Ein Wespennest - was ist zu tun?

797550 web R K by Alexandra H. pixelio.de

„Das Wespennest muss sofort weg!“ – mit dieser Aussage wird auch die Feuerwehr im Spätsommer oft konfrontiert, wenn besorgte Bürger um Hilfe bitten. Wespen erfüllen eine wichtige, regulierende Funktion im Ökosystem, einige Wespenarten stehen sogar unter Artenschutz!

Zur Entfernung der Nester im privaten Bereich muss ein fachlich ausgebildeter Insektenbekämpfer in Anspruch genommen werden. Meist reicht aber auch eine Beratung der betroffenen Menschen aus und eine Umsiedlung oder Entfernung ist gar nicht notwendig.

Die Feuerwehr ist zur Entfernung eines Nestes nur in Ausnahmefällen zur Abwehr unmittelbarer Gefahren für Leben und Gesundheit zuständig! Der Einsatz der Feuerwehr ist auch in solchen Fällen zumeist kostenpflichtig.

Wespenberatung:
Unter diesen Telefonnummern erhalten Sie im Landratsamt Freising fundierte Wespenberatung:
08161 600-428
08161 600-427
08161 600-430
08161 600-403

Mehr über Wespen erfahren Sie auch auf der Homepage des Naturschutzbundes Deutschland e. V.

Quellenangabe zu Bildern
Wespe: Th. Reinhardt / pixelio.de
Wespennest: Alexandra H. / pixelio.de
Quellenangaben zu obigen Informationen:
Homepage der FFW Freising

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